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Studienzentrum
Seit Sommer 2002 besitzt
das Gymnasium ein modernes Studienzentrum, bestehend aus einer großen
Bibliothek und zwei Computerräumen. Eingerichtet wurde das Studienzentrum
in den Räumen des 1999 geschlossenen Internates. Gut 40 Räume auf
zwei Etagen mussten weichen, um Platz zu schaffen für eine grundlegende
Innovation am Leoninum.
Computerräume
Auf
der obersten Etage, im fünften Stock, liegen die beiden neuen Computerräume
sowie zwei Montageräume. Der erste Computerraum bietet dreißig Schülern
die Möglichkeit, jeweils
zu zweit vor einem Rechner zu arbeiten. Dagegen stellt der zweite
Computerraum für 32 Schüler 32 Rechner bereit. In beiden Räumen
sind sämtliche Rechner miteinander vernetzt, auch sorgen zwei Beamer
für optimale Lernbedingungen. Ziel ist es, die Schüler einerseits
mit dem Stand der modernsten Technologie vertraut zu machen, andererseits
ihnen einen kritischen und möglichst effektiven Umgang zu lehren.
Baulich gesehen wurde diese fünfte Etage sowie die darunter liegende
Bibliotheksetage nicht nur völlig entkernt. Auf der Etage der Computerräume
wurde die Decke des ehemaligen Flachdaches weggenommen und im Vergleich
zur alten Decke wurden die Räume von ihrem Deckenverlauf her auf
eine Höhe von 5,50 Meter "angehoben". Dieser Umstand gewährleistet
eine gute Luft und ein angenehmes Arbeitsklima.
Bibliothek
Im
vierten Stock nimmt die neue Bibliothek die gesamte Etage ein. Da
die Grundfläche von 250 Quadratmetern zum Osten, Süden und Westen
hin mit Fenstern umgeben ist, bietet dieser Studienort nicht nur
eine freundliche und einladende Atmosphäre. Die Fenster des vierten
Stockwerkes geben zum Osten hin den Blick ins Osnabrücker Land frei
und zum Westen ins Emsland. Zum Süden hin fällt der Blick auf das
schuleigene Wäldchen, dem "Luna-Park".
14000 Bände, fünf an
das Internet angeschlossene Computer, zwei weitere Computer
für den Sachkatalog, zahlreiche Einzeltische, eine große Sitz-
und Schmökerecke sowie eine lange Tischfront vor der westlichen
Fensterseite laden zu einem modernen Studium ein. Zentrales
Planungsziel war es, eine Bibliothek zu schaffen, die auch angesichts
der rasanten Entwicklung im Bereich der neuen Technologie die
jungen Menschen zum klassischen Lesen anhält und ihnen Freude
an einem tiefgründigen Studium vermittelt. Um auch möglichst
junge Schüler an die Nutzung der Bibliothek zu führen, wurde
in die Anschaffung einer neuen Jugendbuchliteratur investiert.
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Viele Eltern und Großeltern halfen
bei der Digitalisierung der Daten.
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Finanzierung
Finanziert wurde das Studienzentrum durch
den Landkreis Emsland, das Bistum Osnabrück, durch das niedersächsische
Programm "n-21", den "Förderverein Gymnasium Leoninum Handrup e.V.",
Eltern und Unternehmen, die Provinzleitung der Deutschen Provinz
der Herz-Jesu-Priester in Bonn und das Herz-Jesu-Kloster in Handrup.
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