Handruper im Ausland --- Grüße aus Mexiko

Buenos Dias Gymnasium Leoninum

Ich bin jetzt schon seit 2 Monaten in Mexico und ich liebe es hier. Die Menschen hier sind so nett und gastfreundlich und jeder begrüßt mich mit offenen Armen. Zudem ist das Essen hier so unglaublich gut und an die Schärfe gewöhne ich mich langsam auch.

Der Tag meiner Ankunft war schon super. Als ich am Flughafen hier in Durango angekommen bin, habe ich damit gerechnet, dass nur meine erste Gastfamilie zum Abholen kommt. Aber es waren auch noch meine anderen beiden Gastfamilien und mein YEO plus Frau da.

In meinem neuen Zuhause gab es dann erst mal ein schönes Frühstück. Danach haben mir meine Gastmutter und ihre Nichte, die gebürtig aus der Schweiz kommt und auch deutsch spricht, die Regeln im Haus erklärt und mir noch ein paar generelle Informationen über Durango und Mexico gegeben.

Dann hatte ich noch ein bisschen Zeit zum Ausruhen, bis meine Gastmutter in mein Zimmer kam und mich fragte, ob ich mit zum Familientreffen, welches jeden Donnerstag stattfindet, mitkommen möchte.

Dort habe ich dann schon viele Familienmitglieder kennengelernt. Wir haben dort gemeinsam Karten gespielt, natürlich war ich richtig schlecht beim Spielen, weil ich halt einfach so müde war.

Wenn ich so darüber nachdenke war es sehr gut, dass ich mit zu dem Treffen gekommen bin, da ich sonst wahrscheinlich mitten am Tag eingeschlafen wäre und so hätte ich nicht so schnell einen vernünftigen Schlafrhythmus bekommen.

Zum Glück hatte ich nach meiner Ankunft noch zwei Wochen Ferien. In dieser Zeit habe ich viele Mitglieder und Freunde meiner neuen Familie kennengelehrt. Ich habe auch schon viel was von der Stadt und ihrer Umgebung gesehen. Außerdem habe ich viel gutes mexikanisches Essen probiert.

Nach den ersten Zwei Wochen ging es dann auch in die Schule. Die Schule ist auch echt gut, ich habe schnell Anschluss bei meinen Mitschülern gefunden und hab auch ein paar richtig gute Freunde gefunden.

Aber was nicht so schön ist, wenn wir dann wirklich Unterricht haben, denn da langweile ich mich schon sehr, da ich halt nur sehr wenig spanisch verstehe und wir auch zum Teil 6 Stunden am Stück Unterricht haben.

Einer der besten Erfahrungen die ich hier machen konnte, war der Besuch der Hochzeit der Cousine meiner Gastmutter. Das war echt richtig schön und auch spannend die Unterschiede zwischen einer deutschen und einer mexikanischen Hochzeit zu sehen.

Zudem war ich vor 2 Wochen im Welcome Camp des Distriktes und es war so cool so viele andere Austauschschüler zu treffen. Wir haben dort die Längste und höchste Zipline, der Zip Rider in Chihuahua und einen super schönen Wasserfall auch in Chihuahua besucht.

Mein Spanisch wir auch jeden Tag Stück für Stück besser. Ich bekomme jeden Morgen in der ersten Stunde in der Schule Spanischunterricht und zusätzlich noch an zwei Nachmittagen.

Ich habe also nichts worüber ich mir beschweren kann, und freue mich auf die weiteren Monate hier in Mexiko.

Saludos desede Durango

Antonius Lübbers

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