Stierkampf

Am kommenden Mittwoch in der Vollversammlung des Leoninums wird es auch einige Information zur Schulfahrt nach Spanien geben. Nicht dabei sein werden Informationen zum Stierkampf in Spanien; deshalb gibt es die jetzt an dieser Stelle:

Für viele Spanier sind Stierkämpfe (corridas de toros) aus der Volkskultur nicht wegzudenken, während sich die meisten Auswärtigen an dem ebenso blutigen wie unfairen Spektakel stoßen und begeisterte Schilderungen nicht nachvollziehen können. Das stärkste Argument der Stierkampf-Befürworter lautet, dass ohne die corridas die Zucht der Kampfstiere (toros bravos) schon längst erloschen wäre. Und noch ein Argument: Besser vier oder fünf Jahre frei auf der Weide leben und ein kurzes, schlechtes Ende als ein Vegetieren in der Enge des Stalls mit Endziel Schlachthof. Dabei sind die Kampfstiere keine Leichtgewichte: Bei mannshoher Größe bringen sie 600 kg auf die Waage. Pro Jahr sterben in Spaniens Arenen etwa 10.000 Stiere. Viele Toreros, ausgebildet in speziellen Schulen, werden wie Fußballstars verehrt.

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