Vier Schulen in Handrup beim Erasmustreffen zu Gast

Von Mittwoch (23.5.) bis Montag (28.5.) waren in Handrup insgesamt 38 Schülerinnen und Schüler sowie acht Lehrerinnen und Lehrer aus Alba de Tormes in Spanien, Tours in Frankreich, Tervuren in Belgien und Swieicie in Polen zu Gast. Die polnischen Schülerinnen und Schüler waren bei Partnerinnen und Partnern aus dem 8. Jahrgang, alle anderen bei Partnerinnen und Partnern aus dem 11. Jahrgang untergebracht.

Im Mittelpunkt des 3. Erasmus+-Projekttreffens stand die Eröffnng der Ausstellung zum Thema „Migration in Europa“ und die Präsentation der Projektergebnisse am Freitagmorgen in der neuen Aula. An der Veranstaltung nahmen neben weiteren lokalen Politikern auch der Landtagsabgeordnete Christian Fühner und der Samtgemeindebürgermeister Matthias Lühn, beides ehemalige Handruper Schüler, teil.

Eingerahmt von einem musikalischen Programm stellten sich – nach einer Begrüßung durch Herrn Hanneken – zunächst alle Schulen kurz vor, um dann über ihre Arbeit an dem Projekt „Migration“ zu berichten. Für die Handruper Schule erläuterten Nils Musekamp und Florian Makowski, warum sie die Geschichte der sogenannnten Russlanddeutschen in den Mittelpunkt gestellt haben. Alle Schulen hatten Interviews mit verschiedenen Migranten geführt, sodass ein sehr differenziertes Bild von Migration deutlich wurde. Unterbrochen wurde die Darstellung von einer von Schülerinnen erarbeiteten Tanzeinlage, in der Tänze aus allen beteiligten Regionen vorgeführt wurden.

Das gesamte Projekt wird zwei Jahre lang im Rahmen des Erasmus+-Programms von der EU unterstützt und nicht nur am Freitag war deutlich zu sehen, mit welchem Engagement und welcher Begeisterung die Schülerinnen und Schüler dabei sind.

Am Freitagnachmittag wurden dann noch im kleineren Kreis zwei Filme gezeigt, die die Schulen in Alba de Tormes und in Swiecie zum Thema gedreht hatten und die sich auf sehr unterschiedliche Weise den verschiedenen Gründen der Migration näherten, in denen Fachleute und Migranten zu Wort kamen.

Außer der Zusammenarbeit am Projekt besuchte die ganze Gruppe auch am Samstag Bremen und Bremerhaven mit dem Auswandererhaus und am Sonntag wurde gemeinsam in Ibbenbüren geklettert, bis ein Gewitter dem Spaß ein Ende setzte.

Leider ging es Montag dann für die Gäste zurück in die Heimat. Das nächste Treffen wird im Oktober nach den Herbstferien in Swiecie stattfinden.

 

 

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