„Geschickt eingefädelt“ für die Onkologie des Bonifatius-Krankenhauses in Lingen - Schülerinnen des Leoninums überreichten 88 Mützen für Krebspatienten

„Wir möchten mit bunten Farben und Mustern ein klein wenig Hoffnung in die schwierige Lebenssituation von Krebspatienten bringen!“, erläuterte Initiatorin und Lehrerin Angelika Meemann vom Gymansium Leoninum bei der Übergabe der Mützen an die Onkologie des Bonifatius Hospitals. Den  vierzehn Schülerinnen des Neigungsfaches Nähen „Geschickt eingefädelt“ dankte Chefarzt Dr. Reese: „Manche unserer Patienten verlieren vorübergehend durch die Behandlung ihre Haare und können sich jetzt auf Wunsch eine tolle Kopfbedeckung aussuchen.“

Und die Schülerinnen betonten: „Es war beim Nähen eine große Freude zu wissen, dass wir mit den Mützen kranken Menschen helfen können! Das hat uns richtig angespornt.“ Und sie hätten nicht mit Resten gearbeitet, sondern Dank einer Spende der Nordhorner Fa. Meyersieck mit den schönsten, hochwertigen Stoffen arbeiten dürfen.  Aber es wurde nicht nur genäht. Der gute Zweck des Projektfaches machte schnell die Runde in der Schüler- und Elternschaft des Leoninums und so wurde auch außerhalb des Nähkurses noch fleißig gehäkelt und gestrickt, so dass 88 Mützen zusammen gekommen sind. 

Bildunterschrift: Lehrerin Angelika Meemann (Bildmitte) mit einigen Schülerinnen und Pater Roman vom Gymnasium Leoninum überreichten 88 Mützen an Dr. Jens Reese (re.) und sein Team des MVZ Onkologie des Bonifatius Hospital Lingen

Jede der Mützen ist mit der Botschaft ausgezeichnet: „Diese Mütze soll Dir in der Zeit der Genesung ein Begleiter und Mutmacher sein. Zur Genesung wünschen wir Dir viel Kraft.“ In der Onkologie unter der Leitung von Dr. Jens Reese und Dr. Dagmar Michael werden Menschen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Leukämien, Anämien und Lymphomen stationär im Krankenhaus und ambulant im MVZ behandelt. Gerade für Tumorpatienten ist diese interdisziplinäre, sektorübergreifende und wohnortnahe Versorgung wichtig. Die Patienten bleiben so in der vertrauten Behandlung durch das Team, das sie bereits im Krankenhaus kennen gelernt haben.

 

 

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