Das Kreuz vor dem Schwesternheim

So weit – so bekannt: An der Stelle, wo das Kreuz steht, starben am 8. Mai 1947 zwei Jungen – der sechsjährige Helmut Evers und der siebenjährige Walter Schmidt. Dies verkündet eine Steintafel auf der Rückseite des Kreuzes: kreuzrückseite

Der „Spökenkieker“, die alte Handruper Schulgeschichte, berichtet darüber, dass die beiden Kinder beim Spielen alte Munition aus dem 2. Weltkrieg gefunden hatten und bei einer Explosion getötet wurden; ein Mädchen habe schwer verletzt überlebt.

Mit diesen bereits bekannten Informationen machte sich eine Schülergruppe auf die Suche: Würde es gelingen, noch lebende Verwandte der beiden Verstorbenen zu finden? Wie waren die genauen Umstände dieses Unglücks?

Von einem Pater des Klosters erfuhr die Gruppe, dass der Bruder des verstorbenen Helmut Evers noch ganz in der Nähe der Schule lebt. Und Herr August Evers war bereit, sich mit den Schülerinnen und Schülern zu treffen, ihnen Rede und Antwort zu stehen und die Gräber der Verstorbenen auf dem Friedhof zu zeigen! Würde es jetzt vielleicht sogar gelingen, durch alte Fotos „dem Kreuz ein Gesicht zu geben“?

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