Das Comeniusprojekt auf einer Tagung in Bonn vorgestellt

Am 26. und 27. Mai 2014 fand in Bonn in den Räumlichkeiten der Deutschen Welle eine hochkarätige Fachtagung des Pädagogischen Austauschdienstes zu dem Thema „Gemeinsam erinnern, gemeinsam Zukunft gestalten“. Verschiedene Vorträge beschäftigten sich mit dem Thema Erinnerungskultur. Dabei wurde Arbeitsgruppen internationale Projekte aus Schulen und anderen Bildungseinrichtungen vorgestellt sowie Fördermöglichkeiten erörtert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie erinnern die verschiedenen Nationen an Ereignisse wie 100 Jahre Erster Weltkrieg, 75 Jahre Zweiter Weltkrieg oder 25 Jahre Deutsche Einheit. Im Plenum sprachen der ehemalige Außenminister Markus Meckel, Prof. Dr. Peter Geiss von der Universität Bonn und die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Ministerin Sylvia Löhrmann.
Als eine von zwei Schulen war das Leoninum gebeten worden, im Plenum das laufende Comeniusprojekt vorzustellen und zu diskutieren. Auf der Bühne präsentierten der Schulleiter Franz-Josef Hanneken, Dr. Thomas Kock und Martin Radtke aus dem Jg. 11 unser Projekt „Die Anfänge der europäischen Zusammenarbeit nach der Urkatastrophe des Ersten Weltkriegs“. Moderiert wurde die Diskussion vom Leiter des Pädagogischen Austauschdienstes Gottfried Böttger. Im Anschluss ergaben sich noch viele Gelegenheiten zum Austausch und zum Gespräch.
Da gleichzeitig in Handrup der Besuch der polnischen Comeniusgruppe und der polnischen Austauschschüler stattfand, wurde die Gelegenheit genutzt, mit der ganzen Gruppe den Tag in Bonn zu verbringen. Die Schüler konnten auf Einladung des PAD auch noch das Historische Museum besuchen, das eigentlich montags geschlossen hat, aber extra für unsere Gruppe geöffnet wurde.

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