Ein neuer Partner: Das Gymnasium Heilig Hartcollege in Tervuren (Belgien)

  • Heilig Hartcollege Tervuren

Am Sonntag und Montag (8.-9. Juli 2012) fuhren Franz-Josef Hanneken, Paul Wöste, Meik Matzki und Dr. Thomas Kock nach Tervuren in Belgien, um dort das Heilig Hartcollege zu besuchen. Das Gymnasium wird von gut 1000 Schülerinnen und Schülern im Alter von 13 bis 18 Jahren besucht. Die Gründung geht auf das Jahr 1904 zurück, Gründer waren die Herz Jesu-Priester, die bis heute in direkter Nachbarschaft zur Schule ein Kloster unterhalten. Der Kontakt zu Schule und Kloster geht auf ein Treffen der europäischen Schulleitungen der Herz Jesu-Priester Anfang des Jahres in Rom zurück.

Im Kloster wurde die Delegation aus Handrup herzlich aufgenommen und dort haben die vier Kollegen auch übernachtet. Im Gespräch mit dem Schulleiter Herrn Jean-Paul Van den Abeele und seinem Stellvertreter Herrn Jan Van Dycke sprach Franz-Josef Hanneken die herzliche Einladung aus, sich an einem neuen Comeniusprojekt zu beteiligen. Dieses neue Projekt könnte im Sommer 2013 starten und in Handrup soll es im September ein Treffen geben, an dem verschiedene unserer Partnerschulen teilnehmen. Jean-Paul Van den Abeele und Jan Van Dycke waren sehr schnell von den Möglichkeiten eines gemeinsamen Comeniusprojektes überzeugt und möchten sich gerne beteiligen.

Angesprochen wurde auch die Möglichkeit, über kurz oder lang zu einem Schüleraustausch zu kommen. Hier hat die belgische Schule bisher keine Erfahrungen, aber dies könnte für beide Seiten sehr attraktiv sein. Schülergruppen aus Handrup könnten dann regelmäßig Tervuren besuchen, wie auch umgekehrt Gruppen aus Belgien ins Emsland kommen könnten. Tervuren liegt landschaftlich ausgesprochen reizvoll, es ist nur etwa 10 km von Brüssel entfernt, auch Städte wie Mechelen, Antwerpen, Gent oder Brügge sind nicht weit. Die Handruper Lehrer nutzen die Stippvisite jedenfalls auch zu einem Besuch in Brüssel, wie auf dem Foto zu sehen ist. „Hier könnte sich eine neue, für uns hochinteressante Partnerschaft entwickeln“, so Franz-Josef Hanneken zuversichtlich.

(Dr. Thomas Kock)

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