Tote Sprache, hochaktuell

Unter diesem Titel veröffentlichte die „Neue Osnabrücker Zeitung“ am 29. Oktober einen Artikel darüber, dass Radio Bremen unter www.radiobremen.de/nachrichten/latein seit nunmehr zehn Jahren wöchentlich über die Neuigkeiten aus aller Welt auch auf Lateinisch berichtet: zum Lesen, zum Anhören oder zum Runterladen. Kostprobe gefällig? Bitteschön: „Milia hominum ubique Germaniae reclamaverunt iis, qui pecuniae et potentiae quaerendis dediti mercatus nummarios perturbarent.“ Auf Mausklick erscheint die deutsche Übersetzung: „Tausende Menschen haben in ganz Deutschland gegen die Macht der Banken un die Auswüchse an den Finanzmärkten protestiert.“ Na bitte, geht doch.
Auf der Homepage gibt es auch kleinere Nachrichtenfilme mit lateinischem Text und Buch-Rezensionen über Latein und das alte Rom. Mittlerweile steuern sogar Lateinschüler aus Bremerhaven die „Nuntii liberorum“ bei: lateinische Kindernachrichten, bei denen es auch um so Themen wie die aktuelle Hungersnot in Afrika geht.

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